Montag, 30. August 2010
Benedict XVI: He who finds God, finds everything
Reflecting on where man's true satisfaction and fulfillment lies, Pope Benedict wrote last week to attendees at the Rimini Meeting in Italy. The "great things" for which man strives, the Holy Father said, can be found in God through prayer.
The message from the Pope, transmitted in a note sent by Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone to Bishop Francesco Lambiasi of Rimini, was read at the end of the inaugural Mass for the "Meeting for Friendship Amongst Peoples." The week-long encounter is titled, "That nature which pushes us to desire great things is the heart."
At the root of this title, observed the Pope, is the reminder of an "unsuppressible anxiety" in every man's nature which spurs him to find answers for his longings. "Every man," he said, "perceives that in the realization of the most profound desires of his heart he can find the possibility of ... truly becoming himself."
Man is pushed "outside of himself" to fulfill the entirety of his desire, a desire not just for "any" thing, but for "great things," explained the Holy Father.
And, while he is often tempted to stop short and settle for "little things," that offer a moment of satisfaction and pleasure, "God alone is enough. He alone satiates the profound hunger of man.
"Whoever has found God, has found everything," he emphasized, adding that "finite things can give glimmers of satisfaction and joy, but only the Infinite can fill the heart of man ... "
"Man only needs a single thing that contains everything, but first he must learn to recognize, also through his desires and his superficial longings, what he truly needs, what he truly desires, what is capable of satisfying the capacity of his heart."
This desire for "great things," explained Pope Benedict, must be transformed into prayer, which the Fathers of the Church maintained was changing one's very self into a powerful desire for the Lord.
Citing St. Augustine who defined prayer as an expression of desire and asserted that God responds by extending our heart towards him, he said, "Of God we can ask everything, all that is good. The goodness and the power of God know no limits between big and small, material and immaterial, earthly and celestial things.
"In dialogue with Him - bringing our lives before his eyes, we learn to desire the good things, in concrete, God himself."
The Rimini Meeting has taken place annually since 1980 and seeks to "create points of contact between experiences and people of different faiths and cultures who share a positive desire for knowledge and reciprocal enhancement."
Sonntag, 29. August 2010
THE WORD: Christ, the Demanding Guest
|
|
A Bee Bg
Sonntags-Evangelium nach Lukas
Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlaß, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen: Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein anderer eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müßtest den untersten Platz einnehmen. Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.
Seliger Charles de Foucauld (1858-1916), Eremit und Missionar in der Sahara
Einkehrtage im Heiligen Land, Fastenzeit 1898 (Das Evangelium leben, Neue Stadt Verlag, S. 14)
[Christus:] Seht [meine] Hingabe für die Menschen und messt, wie die eure sein muss... Seht diese Demut zum Wohl der Menschen und lernt, euch zu erniedrigen, das Gute zu tun..., euch klein zu machen, um andere zu gewinnen, euch nicht zu fürchten, hinabzusteigen, eure Rechte zu verlieren, wenn es darum geht, den anderen Gutes zu tun; nicht mehr zu glauben, dass ihr unfähig seid, Gutes zu tun, wenn ihr euch erniedriget. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn man hinabsteigt, ahmt man mich nach; wenn man hinabsteigt, gebraucht man das Mittel, das ich selber auch gebraucht habe, um Seelen zu retten: Erniedrigt man sich, geht man auf meinem Weg, folglich in der Wahrheit, und ist auf dem besten Weg, das Leben zu haben und es den anderen zu geben... Durch meine Menschwerdung stelle ich mich auf die Ebene der Geschöpfe, der Sünder… durch die Taufe: Erniedrigung, Demut… Steigt immer hinab, erniedrigt euch immer.
Diejenigen, die die ersten sind, stellen sich immer aus Demut und innerer Verfügbarkeit an den letzten Platz, im Bewusstsein des Hinabsteigens und Dienens. Liebe zu den Menschen, Demut, letzter Platz. Letzter Platz, solange uns der Wille Gottes nicht an einen anderen ruft, denn dann muss man gehorchen. Der Gehorsam, und nicht nur der Gehorsam, sondern die Gleichförmigkeit mit dem göttlichen Willen selbst auf den ersten Plätzen; seid ihr auf dem letzten durch den Geist, die Demut, den Geist des Dienens, um euch zu sagen, dass ihr nur dazu da seid, den anderen zu dienen und sie zum Heil zu führen.
Sonntags-Evangelium nach Lukas-u. Kommentar 29.08.10
Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlaß, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen: Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein anderer eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müßtest den untersten Platz einnehmen. Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.
Seliger Charles de Foucauld (1858-1916), Eremit und Missionar in der Sahara
Einkehrtage im Heiligen Land, Fastenzeit 1898 (Das Evangelium leben, Neue Stadt Verlag, S. 14)
[Christus:] Seht [meine] Hingabe für die Menschen und messt, wie die eure sein muss... Seht diese Demut zum Wohl der Menschen und lernt, euch zu erniedrigen, das Gute zu tun..., euch klein zu machen, um andere zu gewinnen, euch nicht zu fürchten, hinabzusteigen, eure Rechte zu verlieren, wenn es darum geht, den anderen Gutes zu tun; nicht mehr zu glauben, dass ihr unfähig seid, Gutes zu tun, wenn ihr euch erniedriget. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn man hinabsteigt, ahmt man mich nach; wenn man hinabsteigt, gebraucht man das Mittel, das ich selber auch gebraucht habe, um Seelen zu retten: Erniedrigt man sich, geht man auf meinem Weg, folglich in der Wahrheit, und ist auf dem besten Weg, das Leben zu haben und es den anderen zu geben... Durch meine Menschwerdung stelle ich mich auf die Ebene der Geschöpfe, der Sünder… durch die Taufe: Erniedrigung, Demut… Steigt immer hinab, erniedrigt euch immer.
Diejenigen, die die ersten sind, stellen sich immer aus Demut und innerer Verfügbarkeit an den letzten Platz, im Bewusstsein des Hinabsteigens und Dienens. Liebe zu den Menschen, Demut, letzter Platz. Letzter Platz, solange uns der Wille Gottes nicht an einen anderen ruft, denn dann muss man gehorchen. Der Gehorsam, und nicht nur der Gehorsam, sondern die Gleichförmigkeit mit dem göttlichen Willen selbst auf den ersten Plätzen; seid ihr auf dem letzten durch den Geist, die Demut, den Geist des Dienens, um euch zu sagen, dass ihr nur dazu da seid, den anderen zu dienen und sie zum Heil zu führen.
Samstag, 28. August 2010
Twenty-Second Sunday in Ordinary Time: Luke 14:1, 7-14
|
|