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Sonntag, 27. Mai 2012

pfingsten, das liebliche fest war gekommen . . .

 
 
 
 
 
 Pfingsten, das liebliche Fest...
 
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
 
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen;
es grünten und blühten Feld und Wald;
auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.
 
(aus: Reineke Fuchs)
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 8. April 2012

Er ist auferstanden- Er ist wahrhaft auferstanden!

 


Liebe Freunde von " Im Lichte der Gnade " 

Er ist auferstanden ...



Wir haben Sein Grab gesehen, es ist leer! Er ist wahrhaft auferstanden!

Christus hat durch Seinen Tod und Seine Auferstehung uns erlöst und den Tod besiegt.

Der allmächtige Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass Er Seinen Sohn hingab, um uns die Freiheit der Kinder Gottes zu erlangen. Mit dieser Gewissheit können wir unseren Alltag ganz anders leben und die grosse Liebe Gottes für den Menschen durch unser Leben, unser Tun und unser Reden bezeugen. Mögen die Ostergnaden unser Leben in diesem Sinne prägen!


Frohe Ostergrüsse

Liliane

 


 


Samstag, 7. April 2012

Ein gesegnetes Osterfest!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein gesegnetes,
frohes und glückliches
Osterfest
*
wünscht Euch Allen
 
Eure Heidi
 
 
 
 
 





Donnerstag, 23. Juni 2011

"Fronleichnam" Hochfest des Leibes u. Blutes Christi


Hochfest des Leibes und Blutes Christi - 

Fronleichnam





"Die Menschwerdung des Sohnes ist das große Ereignis in der  Geschichte Gottes mit den Menschen. Mit dem irdischen Leben Jesu ist die  Menschwerdung aber noch nicht an ihr Ziel und Ende gekommen. Sie setzt  sich fort in den Sakramenten. In der Eucharistie ist Christus für uns  zum Brot des Lebens geworden. Er ruft uns zum heiligen Mahl, zum Fest  der offenbar gewordenen Liebe... Nimm und iss! Du sollst leben." (aus  dem Schott)

Im deutschen Sprachraum hat sich für das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ der Ausdruck „Fronleichnam“ erhalten, der ins Neuhochdeutsche übersetzt einfach „Herrenleib“ bedeutet. Wie das wenige Tage vorher gefeierte Dreifaltigkeitsfest, so wurde auch dieser Feiertag erst im Spätmittelalter in den römischen Kalender aufgenommen. Der Donnerstag nach der Pfingstoktav sollte als erster möglicher Termin außerhalb des Osterfestkreises in Anlehnung an den Gründonnerstag als eigens Fest zu Ehren des hl. Leibes und Blutes Christi gefeiert werden.

Zahlreiche Texte des Stundengebets und der Eucharistiefeier hat wohl der hl. Thomas von Aquin verfasst. Der große Dominikanertheologe meditiert in ihnen über das Geheimnis der Gegenwart des Herrn unter den Gestalten von Brot und Wein. Die menschlichen Sinne sind überfordert, wenn sie in diesen bescheidenen Nahrungsmitteln die verborgene Wirklichkeit erkennen sollen, die in ihnen enthalten ist. Immer wieder haben sich deshalb die Gelehrten darüber gestritten, wie die Gegenwart Christi in der Eucharistie zu erklären sei. Aller Gelehrsamkeit zum Trotz entzieht sich die sakramentale Gegenwart des Herrn in seinem Fleisch und seinem Blut den theologischen Begrifflichkeiten, da selbst ein so bedeutungsschweres Fachwort wie die Transsubstantiation nur ungenügend umschreiben kann, welches Geschenk den Gläubigen im Geheimnis der eucharistischen Gaben gemacht wird. Die Substanz geht über in eine andere, aus Brot und Wein werden Fleisch und Blut Christi, obwohl die äußeren Gestalten erhalten bleiben. Die in der Eucharistiefeier im Namen der Kirche dargebrachten Gaben werden gewandelt und Christus schenkt sich der Gemeinde in seinem verklärten und verherrlichten Leib. Die Eucharistiefeier bildet den Kern und den Höhepunkt des Gottesdienstes der Kirche. Das tägliche Stundengebet findet im Opfermahl seine immer neue Erfüllung. In Leiden, Sterben, Auferstehung und Verherrlichung Jesu Christi, die in der Eucharistiefeier geheimnisvoll Wirklichkeit werden, erfüllen sich nämlich die Verheißungen der alttestamentlichen Schriften. Deshalb legt ein Antwortgesang des Nachtgottesdienstes am Fronleichnamsfest Christus die Worte in den Mund: „Esst, Freunde, trinkt und werdet satt, meine Lieben. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.“ Das ist einer der Gründe, warum sich die Kirche immer wieder zu mehr als nur einem einfachen Gedächtnismahl versammelt: Christus selbst ist es, der sie an seine Festtafel ruft und sich ihr ganz schenkt.


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Sonntag, 1. Mai 2011

Barmherzigkeits-Sonntag

 
 
 

 



  

2. Sonntag der Osterzeit - Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit 

und Weißer Sonntag


Die Gemeinde lebt vom Glauben an Christus, den Auferstandenen. Dieser Glaube ist Staunen und Freude, er ist Dank und Treue. Wer sich von der Gemeinde absondert, hat es schwer mit dem Glauben. Der Glaube lebt nicht vom Grübeln, sondern vom Hören, vom gemeinsamen Gotteslob und Gottesdienst, auch von den gemeinsamen Aufgaben. 


Barmherzigkeitsonntag  

Predigt von Papst Johannes Paul II. zur Heiligsprechung von Sr. Maria Faustyna Kowalska - Sonntag, 30. April 2000  

 1. »Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig« (Ps 118,1). So betet die Kirche in der Osteroktav, indem sie diese Worte des Psalms geradezu von den Lippen Christi abliest; von den Lippen des auferstandenen Christus, der im Abendmahlssaal die große Botschaft von der göttlichen Barmherzigkeit überbringt und der die Apostel mit dem Auftrag betraut: »Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert« (Joh 20,21–23). Bevor Jesus diese Worte ausspricht, zeigt er seine Hände und seine Seite. Er verweist also auf die Wundmale seines Leidens, insbesondere die Wunde seines Herzens. Es ist die Quelle, aus der die große Woge der Barmherzigkeit entspringt, die sich über die Menschheit ergießt. Aus diesem Herzen wird Schwester Faustyna Kowalska, die wir von nun an »Heilige« nennen, zwei Lichtstrahlen ausgehen sehen, die die Welt erleuchten: »Die beiden Strahlen – so erklärte ihr eines Tages Jesus selbst – bedeuten Blut und Wasser« 

2. Blut und Wasser! Unsere Gedanken richten sich auf das Zeugnis des Evangelisten Johannes: er sah, als auf dem Kalvarienberg einer der Soldaten mit der Lanze in die Seite Christi stieß, »Blut und Wasser« herausfließen (vgl. Joh 19,34). Und wenn das Blut an das Kreuzesopfer und das Geschenk der Eucharistie denken läßt, so erinnert das Wasser in der Symbolik des Johannes nicht nur an die Taufe, sondern auch an die Gabe des Heiligen Geistes (vgl. Joh 3,5; 4,14; 7,37–39). Die göttliche Barmherzigkeit erreicht die Menschen durch das Herz des gekreuzigten Christus: »Sage, Meine Tochter, daß Ich ganz Liebe und Barmherzigkeit bin«, so wird Jesus Schwester Faustyna bitten. Diese Barmherzigkeit gießt Christus über die Menschheit durch die Sendung des Heiligen Geistes aus, der in der Dreifaltigkeit die »Person der Liebe« darstellt. Und ist denn nicht die Barmherzigkeit ein »anderer Name« für die Liebe (Dives in misericordia, 7), verstanden im Hinblick auf ihre tiefste und zärtlichste Seite, auf ihre Eigenschaft, sich um jedwede Not zu sorgen, und insbesondere in ihrer grenzenlosen Fähigkeit zur Vergebung? Meine Freude ist fürwahr groß, der ganzen Kirche heute das Lebenszeugnis von Schwester Faustyna Kowalska gewissermaßen als Geschenk Gottes an unsere Zeit vorzustellen. Die göttliche Vorsehung hat das Leben dieser demütigen Tochter Polens ganz und gar mit der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts verbunden, das wir gerade hinter uns gelassen haben. So hat ihr Christus zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg seine Botschaft der Barmherzigkeit anvertraut. Diejenigen, die sich daran erinnern, weil sie Zeugen der Ereignisse jener Jahre waren und das schreckliche Leid von Millionen von Menschen miterlebten, wissen nur zu gut, wie notwendig die Botschaft von der Barmherzigkeit war.   Jesus sagte zu Schwester Faustyna: »Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht mit Vertrauen an Meine Barmherzigkeit wendet« (Tagebuch, a.a.O., S. 119). Durch das Werk der polnischen Ordensfrau verband sich diese Botschaft für immer mit dem zwanzigsten Jahrhundert, dem letzten des zweiten Jahrtausends und der Brücke hin zum dritten Jahrtausend. Diese Botschaft ist nicht neu, obgleich sie als ein Geschenk besonderer Erleuchtung angesehen werden kann, die uns hilft, die österliche Frohbotschaft erneut intensiv zu erleben, um sie den Männern und Frauen unserer Zeit wie einen Lichtstrahl anzubieten. 

3. Was werden die vor uns liegenden Jahre mit sich bringen? Wie wird die Zukunft des Menschen hier auf Erden aussehen? Dies zu wissen ist uns nicht gegeben. Dennoch ist gewiß, daß neben neuen Fortschritten auch schmerzliche Erfahrungen nicht ausbleiben werden. Doch das Licht der göttlichen Barmherzigkeit, das der Herr durch das Charisma von Schwester Faustyna der Welt gleichsam zurückgeben wollte, wird den Weg der Menschen des dritten Jahrtausends erhellen. Es ist notwendig, daß – so wie seinerzeit die Apostel – auch die Menschheit von heute im Abendmahlssaal der Geschichte den auferstandenen Christus aufnimmt, der die Wundmale seiner Kreuzigung zeigt und wiederholt: Friede sei mit euch! Die Menschheit muß sich vom Geist, den der auferstandene Christus ihr schenkt, erreichen und durchdringen lassen. Es ist der Geist, der die Wunden des Herzens heilt, der die Schranken niederreißt, die uns von Gott entfernen und die uns untereinander trennen, und der die Freude über die Liebe des Vaters und über die brüderliche Einheit zurückschenkt.   

4. Daher ist es wichtig, daß wir am heutigen zweiten Sonntag in der Osterzeit, der von nun an in der ganzen Kirche den Namen »Barmherzigkeitssonntag« haben wird, die Botschaft des Wortes Gottes in ihrer Gesamtheit erfassen. In den verschiedenen Lesungen scheint die Liturgie den Weg der Barmherzigkeit nachzuzeichnen: Indem sie diese Beziehung eines jeden zu Gott wiederherstellt, er weckt sie auch unter den Menschen ein neues Verhältnis brüderlicher Solidarität. Christus hat uns gelehrt, daß »der Mensch das Erbarmen Gottes nicht nur empfängt und erfährt, sondern auch berufen ist, an seinen Mitmenschen ›Erbarmen zu üben‹: ›Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden‹ (Mt 5,7). Sodann hat er uns die vielfältigen Wege der Barmherzigkeit aufgezeigt, die nicht nur Sünden vergibt, sondern die auch allen Bedürfnissen der Menschen entgegenkommt. Jesus hat sich zu jedem menschlichen Elend hinabgebeugt, sei es materieller oder geistlicher Natur. Seine Botschaft der Barmherzigkeit erreicht uns weiterhin durch die Geste seiner zum leidenden Menschen hin ausgestreckten Hände. So hat ihn Schwester Faustyna gesehen und ihn den Menschen aller Kontinente verkündet. Im Konvent von Lagiewniki, in Krakau, machte sie ihr Dasein zu einem Lobgesang auf die Barmherzigkeit: [Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen] (Ps 88 [89], 2.)   

5. Die Heiligsprechung von Schwester Faustyna ist außerordentlich bedeutsam: durch diese Geste möchte ich heute dem neuen Jahrtausend diese Botschaft übermitteln. Ich übergebe sie allen, damit sie lernen, immer besser das wahre Antlitz Gottes und das wahre Antlitz der Brüder zu erkennen.   Die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Brüdern sind nämlich untrennbar miteinander verbunden, wie uns der erste Brief des Johannes ins Gedächtnis gerufen hat: »Wir erkennen, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote er füllen« (5,2). Der Apostel erinnert uns hier an die Wahrheit der Liebe, indem er uns die Befolgung der Gebote als deren Maß und Richtschnur aufzeigt.   Es ist nämlich nicht leicht, mit einer tiefen Liebe zu lieben, die in der wahrhaftigen Gabe der eigenen Person besteht. Diese Liebe erlernt man allein in der Schule Gottes, durch die Wärme seiner Liebe. Indem wir unseren Blick zu ihm hinwenden und uns auf sein Vaterherz hin ausrichten, werden wir befähigt, mit anderen Augen auf die Brüder zu schauen, in einer Haltung der Selbstlosigkeit und der Anteilnahme, der Großherzigkeit und Vergebung. All dies ist Barmherzigkeit! Je nachdem wie die Menschheit es verstehen wird, das Geheimnis dieses barmherzigen Blickes zu erfahren, wird sich das idealisierte, in der ersten Lesung vorgestellte Bild als eine realisierbare Perspektive herausstellen: »Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam« (Apg 4,32). Hier wurde die Barmherzigkeit des Herzens auch zum Stil der Beziehungen untereinander, zum Projekt der Gemeinschaft und zur gemeinsamen Teilhabe an den Gütern. Hier sind die »Werke der Barmherzigkeit« geistiger und leiblicher Art aufgeblüht. Hier hat sich die Barmherzigkeit konkret zum »Nächsten« gegenüber den notleidenden Brüdern gemacht.   

6. Schwester Faustyna Kowalska hat in ihrem Tagebuch geschrieben: »Ich empfinde furchtbaren Schmerz, wenn ich auf die Leiden meiner Nächsten schaue. Alle Leiden meiner Nächsten finden in meinem Herzen einen Widerschein. Ihre Qualen trage ich dermaßen im Herzen, daß ich sogar physisch ausgemergelt bin. Ich wünschte, daß alle Qualen über mich kämen, um meinen Nächsten dadurch Linderung zu verschaffen«. Hier wird deutlich, bis zu welchem Grad der Anteilnahme die Liebe führt, wenn sie sich an der Liebe Gottes mißt!   Von dieser Liebe muß sich die Menschheit von heute inspirieren lassen, um die Sinnkrise in Angriff zu nehmen, die Herausforderungen, die sich durch verschiedene Bedürfnisse stellen, besonders durch den Anspruch, die Würde einer jeden menschlichen Person zu wahren. Die Botschaft von der göttlichen Barmherzigkeit stellt somit implizit auch eine Botschaft vom Wert eines jeden Menschen dar. Jede Person ist in den Augen Gottes wertvoll, für jeden einzelnen hat Christus sein Leben hingegeben, jedem macht der Vater seinen Geist zum Geschenk und bietet Zugang in sein Innerstes.   

7. Diese trostreiche Botschaft wendet sich vor allem an denjenigen, der – von harten Prüfungen gequält oder von der Last der begangenen Sünden erdrückt – jedes Vertrauen in das Leben verloren hat oder der versucht ist, zu verzweifeln. Ihm stellt sich das sanfte Antlitz Christi vor, über ihn kommen die Strahlen, die aus seinem Herzen hervorgehen, und sie erhellen, erwärmen, weisen den Weg und flößen Hoffnung ein. Wie viele Seelen hat die Anrufung »Jesus, ich vertraue auf dich«, die ihnen die Vorsehung durch Schwester Faustyna nahegelegt hat, bereits getröstet. Dieser schlichte Akt der Hingabe an Jesus reißt die dichtesten Wolken auf und läßt einen Lichtstrahl auf das Leben eines jeden herabkommen.   

8.[Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen] (Ps 88 [89], 2.) Mit der Stimme der allerseligsten Maria, der »Mutter der Barmherzigkeit«, mit der Stimme dieser neuen Heiligen, die im himmlischen Jerusalem gemeinsam mit allen Freunden Gottes die Barmherzigkeit besingt, vereinen auch wir, die pilgernde Kirche, unsere Stimme. Und du, Faustyna, Geschenk Gottes an unsere Zeit, Geschenk Polens an die ganze Kirche, hilf uns, die Tiefe der göttlichen Barmherzigkeit zu erfassen, von ihr eine lebendige Erfahrung zu machen und diese vor unseren Brüdern zu bezeugen. Deine Botschaft des Lichtes und der Hoffnung verbreite sich in der ganzen Welt, sie führe die Sünder zur Umkehr, sie besänftige die Rivalitäten und den Haß und öffne die Menschen für eine gelebte Brüderlichkeit. Indem wir mit dir den Blick auf das Antlitz des auferstandenen Christus richten, machen wir uns dein Gebet der vertrauensvollen Hingabe zu eigen und sprechen mit fester Hoffnung:  

"Jesus, ich vertraue auf dich!"


 




Samstag, 23. April 2011

Gesegnete Osterfeiertage!

 

Goethes Osterspaziergang!

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!

(Johann Wolfgang von Goethe)

 
 

ein gesegnetes und frohes
Osterfest

wünscht Euch Allen

Eure Heidi 

 
 
 
 

Pascha-Mysterium JESU 2 KARSAMSTAG und OSTERTAG



Fortsetzung des Pascha-Mysteriums ...





2.  Jesus Christus ...  hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten.

Was ist das Reich des Todes, in das Jesus hinabgestiegen ist?
Das " Reich des Todes" - nicht zu verwechseln mit der Hölle der Verdammten - war der Zustand all derer, die vor Christus gestorben waren, ob sie nun gerecht oder böse waren.
Jesus begab sich mit seiner Seele, die mit seiner göttlichen Person vereint war, in das Reich des Todes zu den Gerechten, die ihren Retter erwarteten, um schliesslich zur Schau Gottes zu gelangen. Nachdem er durch seinen Tod, den Tod und den Teufel "der die Gewalt über den Tod hat (Hebr 2,14), besiegt hatte, befreite er die Gerechten, die auf
den Retter warteten, und öffnete ihnen die Pforten des Himmels.

Welchen Stellenwert hat die Auferstehung in unserem Glauben?
Die Auferstehung Christi ist die Wahrheit, in der unser Glaube an Christus gipfelt. Zusammen mit dem Kreuz ist sie wesentlicher Teil des Pascha-Mysteriums.

Welche Zeichen bezeugen die Auferstehung Jesu?
Neben dem entscheidend wichtigen Zeichen des leeren Grabes ist die Auferstehung Jesu von den Frauen bezeugt, die ihm zuerst begegneten und ihn den Aposteln verkündeten.
Danach erschien Jesus "dem Kephas" (Petrus), dann den Zwölf.
Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich" (1 Kor 15,5-6) und noch anderen. Die Apostel konnten die Auferstehung nicht erfinden, denn sie schien ihnen unmöglich. Jesus tadelte sie sogar wegen ihres Unglaubens.



Warum ist die Auferstehung auch ein transzendentes Ereignis?
Die Auferstehung war ein geschichtliches Ereignis, das sich durch Zeichen und Zeugnisse feststellen und bezeugen liess. Dennoch geht sie als Glaubensmysterium über die Geschichte hinaus, weil sie der Eintritt der Menschennatur Christi in die Herrlichkeit Gottes ist. 
Darum offenbarte sich der auferstandene Christus nicht der Welt, sondern seinen Jüngern und machte sie zu seinen Zeugen vor dem Volk.

In welchem Zustand befindet sich der auferstandene Leib Jesu?
Die Auferstehung Christi war nicht eine Rückkehr in das irdische Leben. Sein auferstandener Leib ist derselbe, der gekreuzigt worden ist, und trägt die Spuren seines Leidens.
Doch er hat bereits Anteil am göttlichen Leben und besitzt die Eigenschaften eines verherrlichten Leibes. Aus diesem Grund steht es dem auferstandenen Jesu völlig frei, seinen Jüngern in verschiedenen Gestalten zu erscheinen, wie und wo er will.

Inwiefern ist die Auferstehung ein Werk der Heiligsten Dreifaltigkeit?
Die Auferstehung Christi ist ein transzendentes Werk Gottes. Die drei Personen handeln gemeinsam gemäss ihrer Eigenart:
Der Vater offenbart seine Macht; der Sohn nimmt sein Leben wieder, das er freiwillig hingegeben hatte (Joh 10,17), und vereint seine Seele wieder mit seinem Leib, den der Geist belebt und verherrlicht.

Was sind der Sinn und die Heilsbedeutung der Auferstehung?
Die Auferstehung ist der Höhepunkt der Menschwerdung. Sie bestätigt die Gottheit Christi sowie all das, was er getan und gelehrt hat, und erfüllt alle göttlichen Verheissungen für uns.
Ausserdem ist der Auferstandene, der Sieger über Sünde und Tod, die Ursache unserer Rechtfertigung und unserer Auferstehung: Jetzt schon erwirkt er uns die Gnade der Annahme an Kindes statt, die eine wirkliche Teilhabe an seinem Leben als eingeborener Sohn ist. Am Ende der Zeiten wird er unseren Leib auferwecken.

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Freitag, 22. April 2011

PASCHA-MYSTERIUM JESU KARFREITAG


Ein paar Fragen und Antworten aus dem Kompendium zum Katechismus zum Thema: 
"Jesus Christus .. gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben"


Welche Bedeutung hat das Pascha-Mysterium Jesu?
Das Pascha-Mysterium Jesu, das sein Leiden und Sterben, seine Auferstehung und seine Verherrlichung umfasst, ist das Herz des christlichen Glaubens. Denn im Erlösungstod seines Sohnes Jesus Christus ging der Heilsplan Gottes ein für alle Mal in Erfüllung.

Wer ist für den Tod Jesu verantwortlich?
Die Passion und der Tod Jesu können weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den danach geborenen Juden anderer Länder und Zeiten zur Last gelegt werden.
Jeder einzelne Sünder. das heisst, jeder Mensch ist, Urheber und Vollstrecker der Leiden des Erlösers. Diese Schuld trifft vor allem jene, die wiederholt in die Sünde zurückfallen, oder sich in Lastern vergnügen, vor allem, wenn sie Christen sind.

Warum gehört der Tod Christi zum Ratschluss Gottes?
Um alle Menschen, die auf Grund der Sünde dem Tod verfallen waren, mit sich zu versöhnen, hat Gott die liebevolle Initiative ergriffen, seinen Sohn zu senden, damit dieser sich für die Sünder dem Tod überliefere. Im alten Testament angekündigt, insbesondere als " Opfer des leidenden Gottesknechts ", geschah der Tod Jesu " gemäss der Schrift ".

In welcher Weise hat Christus sich selbst dem Vater dargebracht?
Das ganze Leben Christi ist eine freiwillige Opfergabe an den Vater, um dessen Heilsratschluss zu erfüllen. Er gibt sein Leben hin " als Lösegeld für viele " (Mk 10,45), und so versöhnt er die ganze Menschheit mit Gott. Sein Leiden und Sterben zeigen, wie seine Menschennatur das freie und vollkommene Werkzeug der göttlichen Liebe ist, die das Heil aller Menschen will.

Wie kommt die Hingabe Jesu beim letzten Abendmahl zum Ausdruck?
Beim letzten Abendmahl mit den Aposteln am Vorabend seiner Passion nimmt Jesus seine freiwillige Selbsthingabe vorweg, das heisst, er bringt sie zeichenhaft zum Ausdruck und verwirklicht sie im Voraus: "LeiDas ist mein Leib, der für euch hingegeben wird " (Lk 22,19). " Das ist mein Blut, das .... vergossen wird" (Mt 26,28(
So setzte er die Eucharistie als Gedächtnis (1 Kor 11,25) seines Opfers ein und bestellt seine Apostel zu Priester des Neuen Bundes.

Wa geschieht bei der Todesangst im Garten von Getsemani?
Die ganze heilige Menschennatur des Sohnes Gottes, der der "Urheber des Lebens" (Apg 3,15) ist, empfindet Abscheu vor dem Tod. Dennoch stimmt sein menschlicher Wille dem Willen des Vaters zu: Um uns zu retten, ist Jesus bereit, unsere Sünden mit seinem Leib zu tragen und " gehorsam bis zum Tod " (Phil 2,8)  zu sein.

Was bewirkt das Opfer Christi am Kreuz?
Jesus hat sein Leben freiwillig als Sühneopfer hingegeben, das heisst, er hat unsere Sünden durch den vollkommenen Gehorsam seiner Liebe bis zum Tod wieder gutgemacht. Diese Liebe des Sohnes Gottes " bis zur Vollendung"  (Joh 13,1)  versöhnt die ganze Menschheit mit dem Vater. Das österliche Opfer Christi erlöst also die Menschen auf einmalige, vollkommene und endgültige Weise und erschliesst ihnen die Gemeinschaft mit Gott.

Warum ruft Jesu seine Jünger auf, ihr Kreuz auf sich zu nehmen?
Nachdem Jesus seine Jünger aufruft, ihr Kreuz auf sich zu nehmen und ihm nachzufolgen  (Mt 16,24), will er diejenigen, denen sein Erlösungsopfer zuerst zugute kommt, mit diesem Opfer vereinigen.

In welchem Zustand war der Leib Christi, als er im Grabe lag?
Christus hat einen echten Tod erlitten und ist wirklich begraben worden. Doch die göttliche Kraft hat seinen Leib vor der Verwesung bewahrt.


Fortsetzung folgt ...
 "Jesus Christus ... hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten.


Samstag, 1. Januar 2011

Ein herzliches Krautgericht ...


 
 
Jesus.de wünscht euch ein herzliches Krautgericht in 2011

  


Ihr Lieben

Ein was...? Man wünscht sich ein "frohes neues Jahr" oder in frommen Kreisen ein "gesegnetes". Aber ein Krautgericht?

Die Jahreslosung, die uns im frisch angebrochenen Jahr 2011 begleiten soll, ist eine ganz wunderbare - aber gleichzeitig eine utopische:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem! 
Römer 12,21


Ein Ratschlag, ja ein Gebot, dass sich nicht nur die Politik zu Herzen nehmen sollte (wann ist ein Krieg wirklich angebracht?), sondern auch wir alle in unserem täglichen Streben. 

Stell dir vor, wir würden alle so handeln: Wenn ein Nachbar Streit mit uns anfängt, dann würden wir uns nicht in der ganzen Nachbarschaft über ihn beschweren, sondern mit ihm besprechen, wie wir seinem Anliegen gerecht werden können. Wenn es Auseinandersetzungen in der Familie gibt, dann würden wir nicht auf stur schalten, sondern alles versuchen, um Versöhnung zu erreichen - vielleicht selbst, wenn wir dabei den Kürzeren ziehen. 

Wenn uns jemand Böses getan hat, und sei es Jahre her, dann würden wir den ersten Schritt gehen, um unseren gegenseitigen Ärger (oder sogar unseren regelrechten Hass aufeinander) zum Guten hin zu verändern?

Doch wie macht man das? Wie bleibt die Jahreslosung nicht nur eine schöne Utopie? Wie nehmen wir dieser Aufforderung das resignierende Gefühl, dass wir zu groß abbeissen müssten, um sie zu erfüllen? Und dass wir uns daran zwangsläufig verschlucken werden?

Da kommt die alte, jüdische Volksweisheit aus dem Buch der Sprüche, die erste Tageslosung des Jahres, gerade richtig:

Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass.
Sprüche 15,17


Lass dir diesen Satz auf der Zunge zergehen. Mundet er? Und nun vermenge ihn mit dem Anspruch der Jahreslosung. Merkst du, wie dieser schmilzt zu einer duftenden, schmackhaften - und essbaren - Portion? 

Wer das Böse mit Gutem überwinden will, der muss kleine Schritte gehen. Den Anfang macht nicht ein staatstragendes Gespräch oder eine riesige Aktion. Sondern eine kleine Geste. Da bekommt das Familienmitglied, mit dem wir Jahre nicht mehr gesprochen haben, eine kleine Schokotafel zum neuen Jahr geschickt. Da bekommt der streitsüchtige Nachbar einen kleinen Kuchen zum Geburtstag. Ein solcher Türöffner kann der erste Schritt sein zum Wahrmachen dieser wunderbaren Jahreslosung.

Wenn wir also der großen Portion an Bösem, die uns entgegen schlägt (oder die in uns selbst schlummert) mit kleinen Portionen an Liebe begegnen, dann könnte das Jahr 2011 ein Jahr echter Versöhnung werden

Das wäre dann - ein gutes Jahr!

Und das wünsche ich euch!

Herzlichst,
euer Rolf Krüger
Gründer von Jesus.de


 

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Glückliches Neues Jahr - Happy New Year

 
 






 
 



Ihr Lieben 
Ich wünsche euch allen
 ein von Gott gesegnetes,
glüc kliches  Neues Jahr
 mit guter Gesundheit, 
viel Freude und Zufriedenheit!
*
Möge die Liebe 
euer ständiger Begleiter sein ...

Ganz herzliche und dankbare Grüsse
eure elischeba-Lili
a ne




Your loved one s ...
I wish you all a God blessed and Happy New Year
  with good health, much joy and satisfaction!

*
May the love be 
your constant companion ...

Very warm and grateful greetings
your elischeba-Liliane














Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe - gesegnete Weihnachtszeit


S

 
 
 
 




Meine Lieben
ich wollte mich unter Heidis Kerzenbild mitten unter euch eintragen; leider ist dies mir mit dem Rahmen und Bild nicht gelungen. So habe ich halt noch einmal einenWeihnachts-Bloc eröffnet, weil ich es nicht versäumen will, euch allen auch hier meine besten Gedanken für eine gesegnete Weihnachtszeit zu wünschen.
Gott ist Mensch geworden, weil er uns liebt! Jeden einzelnen von uns. Lasst uns mit dieser Seiner Liebe erfüllen- loben und danken wir Gott für das grösste Geschenk Jesus Christus!
Herzlichst
eure elischeba - Liliane





Samstag, 30. Oktober 2010

Zu Allerheiligen 2010





1. NOVEMBER ALLERHEILIGEN


Von der Liturgie der Kirche ausgehend steht am Hochfest Allerheiligen nicht der Tod im Mittelpunkt, sondern das Leben. Gott ruft alle Menschen aller Völker und aller Zeiten in die ewige Gemeinschaft seiner Liebe. Jesus Christus ist der Erlöser aller Menschen, und wir alle sind von Gott gerufen, heilig zu werden! Gewiss: Schon der heutige Tag ist gekennzeichnet durch das nachmittägliche Totengedenken, und dies setzt sich morgen am Allerseelentag und in der Allerseelenwoche noch fort. So manche Trauer um liebe Menschen, die durch den Tod von uns geschieden sind, erfüllt unser Herz. Wo sind die Menschen, die von uns gegangen sind? Welches Schicksal erwartet auch uns einmal, wenn wir gestorben sind?

Der christliche Glaube gibt uns hier Trost und Zuversicht: Gott will uns Menschen zum ewigen Leben in seiner Herrlichkeit führen. Er möchte uns in seiner Liebe vollenden, sodass wir mit reinem Herzen Gott schauen und im Himmel auf unverlierbare Weise die Fülle seiner Gaben empfangen.

Zugleich aber wissen wir: Gott ist ganz heilig! Keine Sünde und keine Unvollkommenheit verträgt sich mit seinem Wesen. Wie soll da der arme, sündige Mensch darauf hoffen dürfen einzugehen ins himmlische Jerusalem, ins ewige Paradies? Für uns Menschen ist dies aus eigener Kraft unmöglich. Wir alle sind auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen, wir alle brauchen den Erlöser Jesus Christus. Er wäscht uns rein durch sein Blut, das er am Kreuz vergossen hat und macht uns heilig.

Bedenken wir die Glaubenslehre der Kirche, wie sie für die so genannten „Letzten Dinge“ gilt: Im Tod trennt sich die unsterbliche Seele vom sterblichen Leib, der der Verwesung anheimfällt. Nach dem Tod folgt das besondere Gericht. Hier erkennt die Seele im Lichte Gottes ihr bisheriges Leben. Der Mensch empfängt vom allwissenden und gerechten Gott eine unmittelbare Vergeltung „entsprechend seinem Glauben und seinen Werken“. Im Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche heißt es ausdrücklich: „Diese Vergeltung besteht im Eintreten in die Seligkeit des Himmels, unmittelbar oder nach einer entsprechenden Läuterung, oder im Eintreten in die ewige Verdammnis der Hölle.“ (Nr. 208)

Gottes Wille ist es, dass wir in den Himmel kommen, und eben darauf sollen wir uns im Leben vorbereiten. Wer zwar in der Freundschaft Gottes stirbt, aber noch der Läuterung bedarf, kommt ins Purgatorium oder Fegefeuer (vgl. Nr. 210).

Genau deshalb beten wir ja für die „Armen Seelen“, dass Gott sie in seiner Liebe von all ihren Sünden reinigt und sie heimführt ins himmlische Reich. Wir können unseren lieben Verstorbenen wirksam helfen: „Kraft der Gemeinschaft der Heiligen können die Gläubigen, die noch auf Erden pilgern, den Seelen im Purgatorium helfen, indem sie Fürbitten und besonders das eucharistische Opfer, aber auch Almosen, Ablässe und Bußwerke für sie darbringen.“ (Nr. 211)

So beten wir heute mit der ganzen Kirche darum, dass Gott unsere lieben Verstorbenen aufnimmt in sein himmlisches Reich und auch uns selbst einmal Anteil schenkt an der Seligkeit der Heiligen des Himmels, in Gemeinschaft mit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und allen Engeln und Heiligen

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Prof.Dr.theol.Josef Spindelböck 

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