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Pfingsten, das liebliche Fest...
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen;
es grünten und blühten Feld und Wald;
auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.
(aus: Reineke Fuchs)
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Sonntag, 27. Mai 2012
pfingsten, das liebliche fest war gekommen . . .
Sonntag, 8. April 2012
Er ist auferstanden- Er ist wahrhaft auferstanden!
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Samstag, 7. April 2012
Donnerstag, 23. Juni 2011
"Fronleichnam" Hochfest des Leibes u. Blutes Christi
Hochfest des Leibes und Blutes Christi -
Fronleichnam
Im deutschen Sprachraum hat sich für das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ der Ausdruck „Fronleichnam“ erhalten, der ins Neuhochdeutsche übersetzt einfach „Herrenleib“ bedeutet. Wie das wenige Tage vorher gefeierte Dreifaltigkeitsfest, so wurde auch dieser Feiertag erst im Spätmittelalter in den römischen Kalender aufgenommen. Der Donnerstag nach der Pfingstoktav sollte als erster möglicher Termin außerhalb des Osterfestkreises in Anlehnung an den Gründonnerstag als eigens Fest zu Ehren des hl. Leibes und Blutes Christi gefeiert werden.
Zahlreiche Texte des Stundengebets und der Eucharistiefeier hat wohl der hl. Thomas von Aquin verfasst. Der große Dominikanertheologe meditiert in ihnen über das Geheimnis der Gegenwart des Herrn unter den Gestalten von Brot und Wein. Die menschlichen Sinne sind überfordert, wenn sie in diesen bescheidenen Nahrungsmitteln die verborgene Wirklichkeit erkennen sollen, die in ihnen enthalten ist. Immer wieder haben sich deshalb die Gelehrten darüber gestritten, wie die Gegenwart Christi in der Eucharistie zu erklären sei. Aller Gelehrsamkeit zum Trotz entzieht sich die sakramentale Gegenwart des Herrn in seinem Fleisch und seinem Blut den theologischen Begrifflichkeiten, da selbst ein so bedeutungsschweres Fachwort wie die Transsubstantiation nur ungenügend umschreiben kann, welches Geschenk den Gläubigen im Geheimnis der eucharistischen Gaben gemacht wird. Die Substanz geht über in eine andere, aus Brot und Wein werden Fleisch und Blut Christi, obwohl die äußeren Gestalten erhalten bleiben. Die in der Eucharistiefeier im Namen der Kirche dargebrachten Gaben werden gewandelt und Christus schenkt sich der Gemeinde in seinem verklärten und verherrlichten Leib. Die Eucharistiefeier bildet den Kern und den Höhepunkt des Gottesdienstes der Kirche. Das tägliche Stundengebet findet im Opfermahl seine immer neue Erfüllung. In Leiden, Sterben, Auferstehung und Verherrlichung Jesu Christi, die in der Eucharistiefeier geheimnisvoll Wirklichkeit werden, erfüllen sich nämlich die Verheißungen der alttestamentlichen Schriften. Deshalb legt ein Antwortgesang des Nachtgottesdienstes am Fronleichnamsfest Christus die Worte in den Mund: „Esst, Freunde, trinkt und werdet satt, meine Lieben. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.“ Das ist einer der Gründe, warum sich die Kirche immer wieder zu mehr als nur einem einfachen Gedächtnismahl versammelt: Christus selbst ist es, der sie an seine Festtafel ruft und sich ihr ganz schenkt.
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Sonntag, 1. Mai 2011
Barmherzigkeits-Sonntag
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Samstag, 23. April 2011
Gesegnete Osterfeiertage!
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Pascha-Mysterium JESU 2 KARSAMSTAG und OSTERTAG
Freitag, 22. April 2011
PASCHA-MYSTERIUM JESU KARFREITAG
Samstag, 1. Januar 2011
Ein herzliches Krautgericht ...
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Glückliches Neues Jahr - Happy New Year
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Freitag, 24. Dezember 2010
Frohe - gesegnete Weihnachtszeit
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Samstag, 30. Oktober 2010
Zu Allerheiligen 2010
1. NOVEMBER ALLERHEILIGEN
Von der Liturgie der Kirche ausgehend steht am Hochfest Allerheiligen nicht der Tod im Mittelpunkt, sondern das Leben. Gott ruft alle Menschen aller Völker und aller Zeiten in die ewige Gemeinschaft seiner Liebe. Jesus Christus ist der Erlöser aller Menschen, und wir alle sind von Gott gerufen, heilig zu werden! Gewiss: Schon der heutige Tag ist gekennzeichnet durch das nachmittägliche Totengedenken, und dies setzt sich morgen am Allerseelentag und in der Allerseelenwoche noch fort. So manche Trauer um liebe Menschen, die durch den Tod von uns geschieden sind, erfüllt unser Herz. Wo sind die Menschen, die von uns gegangen sind? Welches Schicksal erwartet auch uns einmal, wenn wir gestorben sind?
Der christliche Glaube gibt uns hier Trost und Zuversicht: Gott will uns Menschen zum ewigen Leben in seiner Herrlichkeit führen. Er möchte uns in seiner Liebe vollenden, sodass wir mit reinem Herzen Gott schauen und im Himmel auf unverlierbare Weise die Fülle seiner Gaben empfangen.
Zugleich aber wissen wir: Gott ist ganz heilig! Keine Sünde und keine Unvollkommenheit verträgt sich mit seinem Wesen. Wie soll da der arme, sündige Mensch darauf hoffen dürfen einzugehen ins himmlische Jerusalem, ins ewige Paradies? Für uns Menschen ist dies aus eigener Kraft unmöglich. Wir alle sind auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen, wir alle brauchen den Erlöser Jesus Christus. Er wäscht uns rein durch sein Blut, das er am Kreuz vergossen hat und macht uns heilig.
Bedenken wir die Glaubenslehre der Kirche, wie sie für die so genannten „Letzten Dinge“ gilt: Im Tod trennt sich die unsterbliche Seele vom sterblichen Leib, der der Verwesung anheimfällt. Nach dem Tod folgt das besondere Gericht. Hier erkennt die Seele im Lichte Gottes ihr bisheriges Leben. Der Mensch empfängt vom allwissenden und gerechten Gott eine unmittelbare Vergeltung „entsprechend seinem Glauben und seinen Werken“. Im Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche heißt es ausdrücklich: „Diese Vergeltung besteht im Eintreten in die Seligkeit des Himmels, unmittelbar oder nach einer entsprechenden Läuterung, oder im Eintreten in die ewige Verdammnis der Hölle.“ (Nr. 208)
Gottes Wille ist es, dass wir in den Himmel kommen, und eben darauf sollen wir uns im Leben vorbereiten. Wer zwar in der Freundschaft Gottes stirbt, aber noch der Läuterung bedarf, kommt ins Purgatorium oder Fegefeuer (vgl. Nr. 210).
Genau deshalb beten wir ja für die „Armen Seelen“, dass Gott sie in seiner Liebe von all ihren Sünden reinigt und sie heimführt ins himmlische Reich. Wir können unseren lieben Verstorbenen wirksam helfen: „Kraft der Gemeinschaft der Heiligen können die Gläubigen, die noch auf Erden pilgern, den Seelen im Purgatorium helfen, indem sie Fürbitten und besonders das eucharistische Opfer, aber auch Almosen, Ablässe und Bußwerke für sie darbringen.“ (Nr. 211)
So beten wir heute mit der ganzen Kirche darum, dass Gott unsere lieben Verstorbenen aufnimmt in sein himmlisches Reich und auch uns selbst einmal Anteil schenkt an der Seligkeit der Heiligen des Himmels, in Gemeinschaft mit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und allen Engeln und Heiligen!
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