|
Samstag, 27. November 2010
Eine besinnliche und friedvolle Adventszeit!
Mittwoch, 24. November 2010
THE WORD: Scary Times
by masuzette for everyone |
|
|
Sonntag, 21. November 2010
Luzerner Bischof Kurt Koch wird Kardinal
Papst ernennt Kurt Koch zum Kardinal
Nach seiner Predigt überreichte Benedikt seinen neuen Spitzenberatern das Birett, die rote Kopfbedeckung, und ihr Ernennungsdekret. Am Sonntag erhalten die 24 dann noch ihren Kardinalsring.Rom Papst Benedikt XVI. hat in einer feierlichen Zeremonie im Petersdom 24 neue Kardinäle ernannt, unter ihnen den Schweizer Kurt Koch. Der Papst hatte das ihn beratende Kardinalskollegium für Samstag zu einem Konsistorium eingeladen, um in diesem Kreis die 24 Kirchenmänner zu Purpurträgern zu erheben.
Im Petersdom gaben die Kardinäle und Bischöfe mit ihren Gewändern in Purpur und Violett ein farbenprächtiges Bild ab. Trotz strömenden Regens hatten sich auch auf dem Petersplatz vor dem Dom zahllose Gläubige für diese Zeremonie versammelt. Es ist das dritte Konsistorium Benedikts.
Nur 20 sind unter 80 Jahre alt
In seiner Predigt rief Benedikt die neuen Kardinäle auf, der Kirche zu dienen. In der Kirche sei niemand Herrscher. Das Kriterium für Grösse sei nicht Herrschaft, sondern der Dienst.
Kardinäle sind die höchsten katholischen Würdenträger nach dem Papst. Mit den 24 neuen Ernennungen stieg ihre Zahl auf 203. 20 der frisch Ernannten sind unter 80 Jahre alt und damit Papstwähler. Aus dem Kreis der Kardinäle wird auch jeweils ein neuer Papst gewählt.
Nach Kochs Erhebung in den Kardinalsrang steigt die Zahl der amtierenden Schweizer Kardinäle auf vier. Derzeit tragen der Walliser Henri Schwery, der Tessiner Gilberto Agustoni und der Genfer Georges Marie Martin Cottier den Kardinalshut.(miw/sda)
Der erste Dienst des Nachfolgers Petri- ist der Dienst am Glauben
Rom (kath.net/as) Am heutigen Hochfest Christkönig feierte Papst Benedikt XVI. die heilige Messe zusammen mit den 24 gestern neu kreierten Kardinälen. Während der Feier überreichte der Heilige Vater jedem der neuen Kardinäle den Kardinalsring. Dazu sprach er: „Empfange den Ring aus den Händen des Petrus zum Zeichen der Würde, der pastoralen Sorge und einer festeren Gemeinschaft mit dem Sitz des Petrus“. „Der Papst und die Kardinäle sind dazu berufen, vor allem in diesem zutiefst vereint zu sein: alle zusammen müssen unter der Leitung des Nachfolgers Petri in der Herrschaft Christi bleiben und entsprechend der Logik des Kreuzes denken und wirken – und das ist niemals leicht oder selbstverständlich.“ Dies sei notwendig, da das, was den Papst und die Kardinäle eine, „keine Idee, keine Strategie ist, sondern die Liebe Christi und seines Geistes“.
"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" |
Sonntags-Evangelium nach Lukas- u. Kommentar
Die Leute standen dabei und schauten zu; auch die führenden Männer des Volkes verlachten ihn und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst! Über ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395), Mönch und Bischof
5. Diskurs über Ostern; PG 46, 683
„Pilatus sagte...: 'Da ist euer König'“ (Joh 19,14)
Gepriesen sei Gott! Rühmen wir den einzigen Sohn, den Schöpfer der Himmel, der hinabstieg in die Tiefen der Unterwelt und wieder heraufstieg! Er hüllt die ganze Erde in sein strahlendes Licht. Feiern wir das Begräbnis des einzigen Sohnes und seine siegreiche Auferstehung! Er ist die Freude der ganzen Welt und das Leben aller Völker...
Das alles wurde für uns erwirkt, als der Schöpfer von den Toten auferstand, die Schande abstreifte und in seinem göttlichen Glanz das Vergängliche ins Unvergängliche verwandelte. Was ist das für eine Schande, die er abgestreift hat? Jesaia sagt es uns: „Er hatte keine schöne und edle Gestalt, so dass wir ihn anschauen mochten. Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden“ (53, 2-3). Wann denn war er ohne Herrlichkeit? Als er auf seinen Schultern das Holz des Kreuzes trug, die Trophäe seines Sieges über den Teufel; als man eine Dornenkrone auf sein Haupt drückte, ihm, der seine Getreuen krönt; als sie ihm einen Purpurmantel anlegten, ihm, der mit Unsterblichkeit die bekleidet, die wiedergeboren sind aus Wasser und Geist; als sie den Herrn über Leben und Tod ans Holz nagelten...
Aber der ohne Herrlichkeit war, wurde im Licht verklärt, und die Freude der Welt ist leibhaft auferweckt worden... „Der Herr ist König, bekleidet mit Hoheit“ (Ps 93,1). Was ist das für eine Hoheit, mit der er sich bekleidet hat? Es ist Unvergänglichkeit, ist Unsterblichkeit, es ist die Berufung der Apostel, die Krone der Kirche... Hören wir Paulus, der dafür Zeugnis gibt: „Dieses Vergängliche muss sich mit Unvergänglichkeit bekleiden und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit“ (1 Kor 15,53). Auch sagt der Psalmist: „Dein Thron steht fest von Anbeginn, du bist seit Ewigkeit; dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten“ (Ps 93,2; 145,13). Und weiter: „Der Herr ist König. Die Erde frohlocke. Freuen sollen sich die vielen Inseln“ (Ps 97,1). Sein ist die Macht und die Herrlichkeit! Amen.