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Sonntag, 5. Dezember 2010
Daily Reading & Meditation: "He will baptize you with the Holy Spirit and with fire"
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Manna For The Soul: Luke 5:1-11
Dienstag, 30. November 2010
Daily Reading & Meditation: Matthew 15:29-37
Matthew 15:29-37
And Jesus went on from there and passed along the Sea of Galilee. And he went up on the mountain, and sat down there. And great crowds came to him, bringing with them the lame, the maimed, the blind, the dumb, and many others, and they put them at his feet, and he healed them, so that the throng wondered, when they saw the dumb speaking, the maimed whole, the lame walking, and the blind seeing; and they glorified the God of Israel. Then Jesus called his disciples to him and said, "I have compassion on the crowd, because they have been with me now three days, and have nothing to eat; and I am unwilling to send them away hungry, lest they faint on the way." And the disciples said to him, "Where are we to get bread enough in the desert to feed so great a crowd?" And Jesus said to them, "How many loaves have you?" They said, "Seven, and a few small fish." And commanding the crowd to sit down on the ground, he took the seven loaves and the fish, and having given thanks he broke them and gave them to the disciples, and the disciples gave them to the crowds. And they all ate and were satisfied; and they took up seven baskets full of the broken pieces left over.
Meditation
What can satisfy the deepest hunger and longing of the human heart?
Isaiah prophesied that God would provide a heavenly banquet for all peoples and would destroy death once and for all (Isaiah 2:6-8).
Jesus came to fulfill that promise. Jesus' miracles are both a sign of God’s kingdom and a demonstration of God’s power. They also show the magnitude of God’s mercy.
When the disciples were confronted by Jesus with the task of feeding four thousand people many miles away from any source of food, they exclaimed: Where in this remote place can anyone get enough bread to feed them? The Israelites were confronted with the same dilemma when they fled Egypt and found themselves in a barren wilderness. Like the miraculous provision of manna in the wilderness, Jesus, himself provides bread in abundance for the hungry crowd who came out into the desert to seek him. The gospel records that all were satisfied and they took up what was leftover.
In the multiplication of the loaves and fishes we see a sign and a symbol of what God always does. God knows our needs and he cares. When God gives, he gives in abundance. The gospel account records that the leftovers from the miraculous meal was more than seven times the amount they began with. Seven is a symbol of completion and wholeness. When God gives, he gives until we are satisfied. When God works for his people he gives abundantly – more than we could deserve and more than we need. He nourishes us with his life-giving word and with the bread of heaven. In the kingdom of heaven God will feast us at his banquet table.
Are you satisfied with God's provision for you? And do you long with expectant hope for the coming of his kingdom in all its fullness?
Lord, you alone can satisfy the longing and hunger in our hearts. May I thirst for your kingdom and find joy in your presence. Give me the true bread of heaven and nourish me with your life-giving word."
Psalms 23:1-6
The LORD is my shepherd, I shall not want;
he makes me lie down in green pastures. He leads me beside still waters;
he restores my soul. He leads me in paths of righteousness for his name's sake.
Even though I walk through the valley of the shadow of death, I fear no evil; for thou art with me; thy rod and thy staff, they comfort me.
Thou preparest a table before me in the presence of my enemies; thou anointest my head with oil, my cup overflows.
Surely goodness and mercy shall follow me all the days of my life; and I shall dwell in the house of the LORD for ever.
Daily Reading & Meditation
Don Schwager
Christian Backgrounds
Sonntag, 28. November 2010
Sonntagsd-Evangelium nach Matthäus- u. Kommentar 28.11.10
Evangelium nach Matthäus 24,37-44.
Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, daß man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Kommentar des heutigen Evangeliums
Aelred von Rievaulx (1110-1167), Zisterziensermönch
Predigt über die Wiederkunft des Herrn; PL 195, 363; PL 184, 818
Die Zeit des Advents steht für die zweimalige Ankunft des Herrn : zuerst die so friedliche Ankunft des „Schönsten aller Menschen“ (Ps 45,3), des „Ersehnten aller Nationen“ (Hag 2,7 Vulg), des Sohnes Gottes. Er hat, sichtbar im Fleisch, der Welt seine Anwesenheit offenbart, die von allen heiligen Vätern lange erwartet und glühend herbeigesehnt worden war. Mit dieser Ankunft ist er in die Welt eingetreten, um die Sünder zu retten. Der Advent lässt uns auch an die Ankunft denken, auf die wir mit sicherer Hoffnung warten und die wir uns sehr oft unter Tränen ins Gedächtnis rufen: es ist die Ankunft, die sich ereignet, wenn derselbe Herr, für alle sichtbar, in seiner Herrlichkeit kommt... : nämlich am Tag des Gerichts, wenn er, für alle sichtbar kommt, um Gericht zu halten. Die erste Ankunft war nur sehr wenigen Menschen bekannt geworden; bei der zweiten Ankunft wird er sich, wie der Prophet es ankündigt, den Gerechten und den Sündern offenbaren: „Alle Sterblichen werden das Heil sehen, das von Gott kommt“ (Jes 40,5; Lk 3,6)...
Geliebte Brüder, folgen wir doch dem Beispiel der heiligen Väter, erwecken wir ihre Sehnsucht neu und entfachen in unserer Seele die Liebe und die Sehnsucht nach Christus. Wie ihr wisst, ist die Feier des Advents eingeführt worden nicht nur um in uns die Sehnsucht neu zu wecken, wie sie die Patriarchen nach dem ersten Kommen des Herrn empfanden; sondern auch um uns darin zu unterweisen, nach dem Vorbild der Patriarchen seine Wiederkunft zu ersehnen. Bedenken wir, was der Herr bei seinem ersten Kommen alles für uns vollbracht hat; wie viel mehr noch wird er für uns vollbringen, wenn er wiederkommt! Dieser Gedanke lässt uns sein erstes Kommen noch mehr schätzen und seine Wiederkunft noch mehr herbeisehnen.
Wenn wir Frieden erfahren wollen, wenn er kommt, dann müssen wir uns jetzt darum bemühen, sein erstes Kommen in Glauben und Liebe in uns aufzunehmen. Lasst uns weiterhin in Treue die Werke tun, die er uns gezeigt und dann zu tun gelehrt hat. Lassen wir in unseren Herzen die Liebe zum Herrn größer werden und durch die Liebe die Sehnsucht nach ihm, damit wir, wenn er, der Ersehnte aller Nationen, wiederkommt, unsere Augen voll Vertrauen auf ihn richten können.
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Samstag, 27. November 2010
DER TOD - UND DIE AUFERSTEHUNG
Der Tod und das Sterben kann man verdrängen
von Willi Studer, Pfr.em.
Die verdrängte Frage kommt einem oft plötzlich ins Bewusstsein, wenn ein uns nahestehender Mensch stirbt.
So war es bei Cyprian von Karthago (200-258) Er wuchs als Heide auf. Seine Eltern waren vornehme, reiche Leute, und ihr Sohn Cyprian war ausserordentlich begabt und machte eine politische Karriere. Bei einem Todesfall fing er an, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Er begegnete dem katholischen Priester Cäcilianus. Dieser Priester erläuterte seine christliche Sicht:
" Nein, mit dem Tod ist nicht alles fertig! " Die Geschichte von Jesu Tod und Auferstehung öffnete dem suchenden Geist von Cyprian eine neue Perspektive. Mit 46 Jahren liess er sich taufen und wurde ein überzeugter Christ. Schon drei Jahre nach seiner Taufe wurde er Priester und später Bischof von Karthago.
DER TOD ALS DURCHGANG
Die Frage des Sterbens und des Todes fand für Cyprian im Christentum eine klare Antwort. Er fühlt sich nun verpflichtet, über diese Frage zu schreiben. Sein Weltbild hatte sich verändert. Lassen wir diesen begabten, späteren Kirchenführer zu Wort kommen.
" Wir Christen glauben an das ewige Leben. Wir wären unlogisch, würden wir praktisch den Tod verdrängen.
Wir beten im Vaterunser: Dein Wille geschehe! Wenn Gott uns aus dieser irdischen Welt herausuft, sollen wir uns dann dagegen sträuben? Wir beten oft mit den Lippen: Dein Reich komme!
Wie können wir uns als Christen so sehr ans irdische Leben klammern? Ist unser Glaube so schwach und sind unsere irdischen Hoffnungen nicht oft trügerisch? Denken wir an Paulus. Er schreibt den Thessalonichern: " Wir dürfen über das Los der Verstorbenen nicht in Unkenntnis sein. Wir sollen nicht trauern, wie jene, die keine Hoffnung haben."
DER TOD ALS ÜBERGANG
Cyprian erklärt: " Der Tod ist kein Weggehen, sondern ein Hinübergehen. Es ist nach dem Durchmessen des irdischen Weges ein Übergang zur Ewigkeit."
Paulus sagt den Philippern: " Unsere Heimat ist der Himmel. Von dort wartet Christus auf uns. Er wird unseren armseligen Leib verwandeln in die Gestalt seines Leibes."
Sollten wir uns nicht freuen, mit reinem Herzen und festem Glauben sind wir stets bereit, aufzubrechen. Wir wollen in Tat und Wahrheit herzeigen, dass unser Glaube echt ist.
Cyprian, dieser grosse Konvertit und spätere Bischof starb als Märtyrer am 14. September 258 in der valerianischen Verfolgung. Er wurde enthauptet.
DAS LEBEN - EINE KURZE UND BEWEGTE FRIST
Mit jeder Geburt beginnen die irdischen Lebensjahre, die mit dem Tode ihr Ende finden. Kinder und Jugendliche leben noch unbeschwert ihr Leben. Erwachsene bauen es auf und sorgen für das Alter. Das irdische Leben bringt Glück und Freude, doch es mischen sich auch Sorgen ein. Vieles ist ungewiss. Nur eines ist sicher: Einmal kommt der Tod.
GIBT ES IM LEBEN EIN " UMSONST "?
Oft mögen in uns Gefühle aufkommen, alles sei umsonst gewesen. Eltern zum Beispiel könnten denken: " Wir versuchten unsere Kinder gut christlich zu erziehen. Sie gehen ihre eigenen Wege und schlagen unsere Mahnungen in den Wind. Waren unsere ehrlichen Bemühungen umsonst?
Ein alter Seelsorger mag sich sagen: " Ich versuchte den katholischen Glauben an das Geheimnis der heiligen Eucharistie liebevoll zu vermitteln. Der Besuch der heiligen Messe geht immer mehr zurück. Viele junge Eltern und deren Kinder fehlen.
War mein priesterlicher Hirtendienst umsonst?"
ES GIBT LETZLICH KEIN " UMSONST "
Jesus gebietet dem Simon Petrus: " Fahrt hinaus auf die Höhe des Sees, dann werft eure Netze aus!" Petrus wendet ein: " Die ganze Nacht haben wir gearbeitet. Umsonst! Wir haben nichts gefangen." Dann besinnt sich Petrus und sagt schliesslich: " Auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen." Das anfängliche Umsonst wandelt sich in einen Erfolg. " Sie füllten beide Schiffe ".
Simon Petrus sagt: " Herr, geh weg von mir- ich bin ein sündiger Mensch."
WIE SICH VERHALTEN, WENN ALLES UMSONSTZ SCHEINT ?
Das christliche Prinzip Hoffnung
Petrus schreibt in seinem ersten Brief: " Durch die Auferstehung Jesu vom Tode schenkte er uns die Wiedergeburt zu einer lebendigen Hoffnung" (1,3)
Auf Gottes Liebe und Barmherzigkeit dürfen wir trotz allen Sorgen stets vertrauen! Immer wieder neu beginnen. " Sieben mal siebzigmal verzeihen "- und nie die Hoffnung aufgeben, auch wenn es vorerst schien, der Weg zum Glauben und zur Liebe sei verbaut. Es ist nie zu spät! Denken wir an den verlorenen Sohn. Der gute Vater hörte nie auf, die Rückkehr seines Sohnes zu erwarten. Dem reumütigen Schächer am Kreuz öffnet Jesus das Paradies in seiner Sterbestunde.
Auch das unrecht erlittene Leiden ist nicht umsonst! Hören wir das Wort des Petrus in seinem ersten Brief: " Es ist Gnade, um Gottes Willen Trübsal zu erdulden und Unrecht zu erleiden.
Handelt ihr recht, und müsst trotzdem leiden, so ertraget es! Das ist Gnade vor Gott. " Christus hat gelitten. Er tat es, um uns ein Beispiel zu hinterlassen." (Petr2,14)
DER TOD BRINGT UNS VOR GOTTES ANTLITZ
Wie schön, wenn wir gleichsam in die Arme des barmherzigen Vaters fallen! Es genügt vor dem Tod ein Akt echter, aufrichtiger Reue! Johannes schreibt in seinem ersten Brief: " Bekennen und bereuen wir unsere Sünden, so ist Gott treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns zu reinigen."
Das Leiden, die Tränen und der Tod, wenn sie Gott geschenkt werden, sind nicht umsonst. "Christus wird jede Träne von ihren Augen trocknen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Jammer. All das ist vergangen." (Offb 21,4).
ES GIBT NUR EIN SCHRECKLICHES " UMSONST "
Es ist nach Jesu Wort: "Der zweite Tod. Die ewige Verdammnis.
Wer in blindem Hass gegen Gott und gegen die Menschen bis ans Lebensende verharrt, und die Liebe, die Christus ihm stets anbietet, hartherzig zurückweist, dessen Leben endet im endgültigen Umsonst.
Christus spricht in der Geheimen Offenbarung, von denen die "draussen" bleiben wollen (Offb 22,15).
" Draussen bleiben die Zyniker, die Zauberer, die Unzüchtigen, die Mörder, die Götzenanbeter und alle, welche die Lüge lieben." (Offb 22,15)
Die Offenbarung des Johannes nennt diese Verworfenen auch "Feiglinge". Sie drücken sich vor der Wahrheit der barmherzigen Liebe Gottes. Jesus sagt: " Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr meine Worte nicht hören wollt. Ihr habt den Teufel zum Vater und wollt nach dem Gelüste eures Vaters handeln. Er war ein Mörder seit Anbeginn und steht nicht in der Wahrheit. Es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügnerisch redet, redet er aus seinem Wesen. Er ist ein Lügner, der Vater der Lüge." (Joh 8,43-44) Das ist der zweite Tod. (Offb 21,8)
Der Katechismus der Kirche zeigt in Nummer 1031 den Unterschied von Hölle und Fegefeuer: " Wer wider den Heiligen Geist lästert, findet keine Vergebung ". Die Sünde "wider den Heiligen Geist" besteht darin, dass man seine Sünde nicht bereuen will und hartnäckig in der Gottesfeindschaft verharrt. Das führt zur ewigen Verdammnis.
DIE ARMEN SEELEN
Wir sollten wohl nicht voreilig unsere lieben Verstorbenen heiligsprechen. Nur Gott weiss, wie wir sind.
Es gibt für die Verstorbenen einen Ort der Reinigung. Wir nennen die Verstorbenen oft die "Armen Seelen", weil sie für sich selbst nichts mehr tun können. Wir können für sie beten.
Die jenseitige Reinigung der Liebe bewirkt das, was die Heiligen während ihres irdischen Lebens angestrebt haben: die Vollendung in der Liebe. Die "Armen Seelen" sind auf der guten Bahn, die zum Himmel führt.
Wer zwar sündigt, aber nicht gegen den Heiligen Geist lästert- und dem die Sünden leid tun, der wird im Fegefeuer geläutert. Der Reinigungsort ist der Ort der Barmherzigkeit Gottes. Die Seele ist gerettet und ist auf dem Weg zur ewigen Seligkeit.
WER WOHNT BEREITS IM HIMMEL?
Im Himmel wohnen die Heiligen. Die katholische Kirche lehrt uns, die Heiligen zu verehren. Die Heiligen sind unsere Vorbilder und Fürbitter. Wir alle sind berufen Heilige zu werden.
ABDANKUNGSFEIERN
Jede Abdankung bietet die Möglichkeit, an die eigene Sterblichkeit erinnert zu werden. Es soll eine würdige und tröstliche Abschiedsstunde sein. Der Seelsorger, der die Abdankung feiert, übergibt den Versorbenen in die Hand Gottes.
Nur Gott kennt den Menschen von innen her. Gott ist der gerechte Richter. Die Nachrufe entsprechen dem Urteil der Menschen. Nur das Urteil Gottes ist aber massgebend.
DAS EWIGE LICHT LEUCHTE IHNEN
Empfehlen wir all unsere lieben Verstorbenen der Barmherzigkeit Gottes. Ich hoffe auch, dass viele unserer lieben Verstorbenen die Wonne der Seligkeit im Himmel erfahren werden. Ich hoffe auch, dass die heiligen Sterbesakramente manchen Gläubigen das Tor zum Himmel schnell öffnen können.
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