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Freitag, 25. März 2011
Hochfest Maria Verkündigung
Sonntag, 20. März 2011
Sonntags-Evangelium nach Matthäus- u. Kommentar 20.03.2011
Evangelium nach Matthäus 17,1-9.
Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.
Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht.
Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus.
Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.
Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.
Da trat Jesus zu ihnen, faßte sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst!
Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.
Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.
Opera Omnia, S. 41
„Das ist mein geliebter Sohn“
Simon Petrus sagte: „Herr, es ist gut, dass wir hier sind!“ Was sagst du da, Petrus? Wenn wir hier bleiben, wer soll dann die Vorhersagen der Propheten erfüllen? Wer soll die Worte der Herolde besiegeln? Wer wird das Mysterium der Gerechten zu Ende führen? Wenn wir hier bleiben, in wem sollen sich die Worte erfüllen: „Sie habe mir Hände und Füße durchbohrt“? Von wem handeln die Worte: „Sie haben meine Kleider unter sich verteilt und das Los um mein Gewand geworfen“? (Ps 21, 17. 19; Joh 19, 24) In wem wird sich erfüllen, was der Psalm ankündigt: „Sie gaben mir Gift zu essen, für den Durst reichten sie mir Essig“? (Ps 69, 22; Mt 27, 34; Joh 19,29) Auf wen soll der Ausdruck zutreffen: „Freigelassen unter den Toten“ (Ps 87, 6 hebr)? Wie sollen meine Verheißungen wahr werden, wie soll die Kirche erbaut werden?
Und weiter sagt Petrus: „Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija“. Petrus ist gesandt, in der Welt die Kirche zu erbauen, und möchte auf dem Berg drei Hütten errichten. Er sieht in Christus noch immer nur den Menschen, er stellt ihn mit Mose und Elija gleich. Jesus zeigt ihm aber bald, dass er keine Hütte braucht. Er war es ja, der 40 Jahre lang für die Väter ein Wolkenzelt erbaut hatte, als sie sich in der Wüste aufhielten (Ex 40, 34).
„Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie“. Siehst du es, Simon, dieses Zelt, das ohne jede Mühe errichtet ist? Es hält die Hitze fern, ohne dass es deshalb dunkel würde, ein leuchtendes, schimmerndes Zelt. Noch während die Jünger staunten, rief aus der Wolke die Stimme des Vaters: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe, auf ihn sollt ihr hören!“... Der Vater ließ die Jünger wissen, dass die Mission des Mose erfüllt war. Von nun an müssen sie auf den Sohn hören. Auf dem Berg offenbarte der Vater den Aposteln, was ihnen verborgen war: „der Ich-bin-da“ offenbarte den „Ich-bin-da“ (Ex 3, 14), der Vater gab seinen Sohn bekannt.
Sonntag, 13. März 2011
Sonntags-Evangelium nach Matthäus- u. Kommentar 13.03.11
Evangelium nach Matthäus 4,1-11.
Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, daß aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.
Hl. Maximus von Turin (? - um 420), Bischof
Predigt Nr. 16; PL 57, 561, CC Predigt 51, S. 206
Vom Wort leben, das aus Gottes Mund kommt
Der Retter antwortet dem Teufel: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort Gottes“. Das will heißen: „Er lebt nicht vom Brot dieser Welt, auch nicht von der materiellen Nahrung, derer du dich bedient hast, um Adam, den ersten Menschen, zu täuschen, sondern vom Wort Gottes, von seinem Logos, der die Speise des himmlischen Lebens enthält“. Das Wort Gottes nun ist Christus, unser Herr; so sagt auch der Evangelist: „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott“ (Joh 1, 1). Wer sich also vom Wort Gottes ernährt, braucht keine irdische Nahrung mehr. Denn wer sich mit dem Brot des Herrn stärkt, kann nicht das Brot dieser Welt begehren. Denn Herr hat sein eigenes Brot, oder besser: der Herr ist selber Brot; das lehrt er uns, wenn er sagt: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“ (Joh 6, 41). Und von diesem Brot spricht der Prophet, wenn er sagt: „Brot stärkt das Menschenherz“ (Ps 104, 15).
Was soll ich mit einem Brot, das der Teufel anbietet, wenn ich Brot habe, das Christus austeilt? Was soll ich mit einer Kost, die Ursache ist für die Vertreibung des ersten Menschen aus dem Paradies? Einer Speise, durch die Esau sein Erstgeburtsrecht verlor... (Gen 25, 29) und die Iskariot als Verräter kennzeichnete (Joh 13, 26f)? Adam hat das Paradies tatsächlich wegen etwas Essbaren verloren, Esau hat auf sein Erstgeburtsrecht wegen eines Linsengerichtes, und Judas auf seine Stellung als Apostel wegen eine Bissen Brotes verzichtet; denn in dem Augenblick, in dem er den Bissen Brot nahm, hörte er auf, ein Apostel zu sein, und wurde zum Verräter. Die Nahrung, die wir zu uns nehmen müssen, soll nicht dem Teufel, sondern dem Herrn den Weg bereiten; sie soll denjenigen, der sie zu sich nimmt, in einen Bekenner des Glaubens und nicht in einen Verräter verwandeln.
Der Herr hat Recht, wenn er uns in dieser Fastenzeit sagt, dass das Wort Gottes nahrhaft ist. Damit will er uns beibringen, dass wir unsere Fastenzeiten nicht mit weltlichen Sorgen verbringen, sondern mit dem Lesen heiliger Texte. Wer sich von der Schrift ernährt, vergisst wirklich den Hunger des Leibes; wer sich vom Wort Gottes ernährt, vergisst, dass er Hunger hat. Das ist die Speise, die die Seele ernährt und den Hunger stillt...: sie verleiht das ewige Leben und beseitigt die Fallstricke der teuflischen Versuchung. Das Lesen der heiligen Texte bedeutet Leben, und der Herr bestätigt es uns: „Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben“ (Joh 6, 63).
The Word: "Jesus fasted forty days and forty nights and was tempted by the devil."
by masuzette for group aguiasonhadora13 |
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Samstag, 12. März 2011
"Prayer Request for a Special Sister in Christ"
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